Wir möchten Ihnen in unserer Rubrik „Unsere Mitglieder bei AuFING – Wir stellen vor“ ausgewählte Persönlichkeiten unseres Vereins vorstellen. In diesem Artikel finden Sie die Vorstellung eines weiteren Mitgliedes von AuFING.
Wer bin ich?
Mein Name ist Konstanze Anspach, ich arbeite seit 2007 als Professorin am Fachbereich Ingenieurwissenschaften. Ich unterrichte Konstruktion und Produktentwicklung im Maschinenbau und im Studiengang Interdisziplinäre Ingenieurwissenschaften die allseits heißgeliebten Fächer Technische Mechanik – Statik und Elastostatik. 😉 Zwischen 2000 und 2007 habe ich zusammen mit einem kleinen Team im Entwicklungszentrum von Opel den „Dynamischen Digitalen Mockup – DDMU“ aufgebaut. Ziel war, für bewegliche Komponenten im Auto jederzeit genug Platz vorzuhalten, um Kollisionen mit umliegenden Komponenten zu verhindern. Die Räder zum Beispiel sollen beim Lenken und Einfedern nirgends im Radkasten anstoßen. Fit gemacht für diesen Job hat mich mein Maschinenbaustudium und meine Promotion an der TU Darmstadt, auch wenn ich mir in dieser Zeit nie vorstellen konnte, in der Automobilindustrie zu arbeiten. Aber manchmal kommt es eben anders als man denkt. Jetzt bin ich jedenfalls genau da, wo ich sein will.
Warum bin ich Mitglied bei AuF ING?
AuF ING bin ich beigetreten, weil ich es wichtig finde, dass unsere Studierenden auch nach ihrem Studium eine Verbindung zu ihrer Alma Mater aufrechterhalten und mit ihren ehemaligen StudienkollegInnen und ProfessorInnen in Kontakt bleiben können. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr ehemalige und derzeitige Studierende und KollegInnen sich in die Vereinsarbeit einbringen und die Angebote des Vereins nicht nur wahrnehmen, sondern aktiv mitgestalten.
Welche Tipps möchte ich jungen Ingenieur:innen mit auf den Weg geben?
Wo soll ich da anfangen? Machen Sie, woran Sie echtes Interesse haben! Wählen Sie schon im Studium Module, die zu Ihnen passen und schrecken Sie nicht vor „strengen“ Lehrenden oder „schwierigen“ Inhalten zurück. Es muss nicht immer alles leicht sein und Spaß machen, 8 Stunden Langeweile pro Arbeitstag sind definitiv schlimmer als Herausforderungen. Trauen Sie sich, bleiben Sie offen für Neues, probieren Sie sich aus und lassen Sie sich bei Ihren beruflichen Entscheidungen nicht nur von Trends oder Geld leiten. Und nicht vergessen: Arbeit ist nicht alles im Leben!

Maschinenbau-Studierende der Hochschule RheinMain präsentieren stolz ihre Prototypen nach einem intensiven Konstruktionswettbewerb. Das Bild zeigt den erfolgreichen Abschluss des Projekts, bei dem funktionale und designorientierte Lösungen für den mechanischen Kugeltransport entwickelt wurden. Mehr Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter nachfolgendem LinkedIn-Beitrag:
